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Google Ads: Ist es besser nicht an der Spitze zu stehen?

Geschrieben von Bastian Heynen veröffentlich am in der Kategorie
Traffic Sources Analytics

Bei Google Ads - Kunden entsteht vielfach der Wunsch mit der Website des eigenen Unternehmens auf der Suchergebnisseite ganz oben zu erscheinen. Hiermit ist zum einen viel Prestige verbunden, zum anderen entsteht manchmal auch der Eindruck, „der Erste“ zu sein wäre der beste Weg möglichst viel Sichtbarkeit, Umsatz oder gar Gewinn zu erreichen. Doch ist das der Fall?

Der Anzeigenrang setzt sich aus dem Qualitätsfaktor der Seite und dem maximalen Klickpreis-Gebot zusammen. Hinzu kommen einige andere, kleinere Faktoren.

Neben der Qualität und Relevanz einer Seite für das entsprechende Suchwort ist also unser Gebot der entscheidende Faktor für die Platzierung.

Weg von der Spitze – Niedrigerer Klickpreis, mehr Klicks

Oftmals fahren Kunden mit begrenztem Werbebudget besser, wenn sie anderen Bietern den Vortritt lassen. Und wer hat schon ein wirklich unbegrenztes Budget?

Viele Suchende klicken auch auf Position 2 oder 3, um sich ausführlich zu informieren. Diese Positionen kosten den Werbenden aber oftmals deutlich weniger pro Klick. Die Profitabilität - und die Anzahl der mit dem Budget erreichten, potenziellen Interessenten - kann sich dadurch erhöhen.

Beispiel einer Kostensenkungs-Strategie

Für einen Kunden haben wir die CPC (Cost per Click) Gebote nach Beginn unserer SEA-Betreuung deutlich gesenkt. Zuvor war dieser eigentlich immer an Position 1 ausgespielt. Die Senkung der Kosten brachte diesen Kunden auf Position 3.

Bedingt durch die geringeren Kosten pro Klick wurden die Anzeigen deutlich öfter ausgespielt und es konnten mehr Klicks bei gleichbleibendem, teilweise sinkenden, Werbebudget erzielt werden. Der Return on Ad Spend (ROAS) stieg von dem 2,7-fachen der Werbeausgaben auf das 4-fache.

Geht man davon aus, dass die Profitabilität einer Anzeigen-Kampagne für diesen Kunden durchschnittlich bei einem ROAS von 2,5 gewährleistet ist, so stellt eine Erhöhung von 2,7 auf 4 auch eine deutliche Steigerung des Gewinns dar.
Und dies nur durch die Reduzierung der Gebote – ohne dass Anzeigen und Erweiterungen, Devices oder ähnliches angerührt wurden.

Strategieabwägung: Awareness vs. Performance

Natürlich muss je nach Strategie entschieden werden, wie die Positionierung sein soll. Geht es um die Abgrenzung und Sichtbarkeit above the fold, oder geht es um Klickmaximierung bei gegebenem Budget.

 

Für Möglichkeiten Ihre Google Ads – Kampagnen zu optimieren, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.