Kernkraft

Prototyping mit einem Headless CMS

Geschrieben von David Hefendehl veröffentlich am in der Kategorie Kentico

In einer sich immer schneller entwickelnden Onlinewelt, mit Technologien, die heute der „heiße Scheiß“ und morgen „olle Kamelle“ sind, ist es zunehmend wichtig agil zu arbeiten, um auf die sich stetig ändernden Bedürfnisse der Nutzer zu reagieren. Dazu bedarf es Systemen, die einen schnellen Wechsel der Ausgabemedien oder Geräte unterstützen, oder aber auch einen völligen Wechsel der Frontend-Technologien ermöglichen, ohne Krater ins Budget zu reißen. Hier kommt Kentico Kontent ins Spiel.

Bewährte Technologie und viel Freiheit

Kentico Kontent ist ein Headless CMS von Kentico. Es erlaubt uns auf bewährte .NET-Technologie zu setzen, aber gleichzeitig dem Kunden und dem Team die volle Freiheit zu geben die Frontend-Technologie zu wählen, die am besten zu den Nutzerbedürfnissen passt. Eine native App, eine progressive Webapp, doch klassische Website oder digitale Displays? All das ist mit einem Headless CMS möglich.

Prototypen mit Kentico Kontent

Da Kentico Kontent als CaaS Plattform agiert gibt es keine initialen Lizenzkosten. Kentico Kontent wird auf monatlicher Basis abgerechnet und eignet sich deshalb auch als Testplatform für neue Ideen.

Das Beste daran: Ich kann mich vor allem auf meinen Test/Prototypen konzentrieren ohne groß Server zu bestellen, umständliche IT-Konzepte zu wälzen und auch ohne in langjährige Abschreibungen der Lizenzkosten zu kommen. Ich will immerhin nur etwas ausprobieren.

Bei einem MVP benötige ich oft kein „Community Modul“, „Die Warenwirtschaft“ oder „Die Email-Marketing Maschine“, die aber die meisten CMS Systeme mitbringen. Vielleicht benötige ich auch lediglich eines dieser Module.

Durch die zahlreichen Schnittstellen in Kontent kann ich, wenn ich will, diese aber auch einfach integrieren und auf einen der zahlreichen SaaS-Anbieter zurückgreifen.

Fail faster

Tests können auch schief gehen, Prototypen nicht angenommen werden. Mit Kontent ist das kein Problem. Kunden können das Projekt adaptieren, ohne die Inhalte alle neu in ein anderes CMS einpflegen zu müssen. Es kann einfach die Frontend-Technologie getauscht und etwas anderes probiert werden. Mit traditionellen CMS Systemen ist dies oft nur schwer möglich und bei einem CMS-Wechsel kommen wieder Lizenzkosten auf den Kunden zu.

Da Kontent monatlich abgerechnet wird kann ich aber auch, im schlimmsten Fall, das Projekt komplett beenden - ohne mir auf 3 Jahre das Budget für Lizenzen mit einem ungenutzten System blockiert zu haben.

Wenn es gut läuft kann man aber auch weitere Services anbauen. Auch ein klassisches Kentico EMS und die dort eingebauten Features können so genutzt werden. Dies aber eben erst wenn es benötigt wird.

Langlebige Projekte

Natürlich sind diese Vorteile auch für den Regelbetrieb eines Headless CMS gültig. Wer viele Inhalte auf viele Plattformen verteilen muss und mit verteilt arbeitenden Teams arbeitet, für den eignen sich Headless CMS Systeme wie Kentico Kontent ganz besonders.

Jedes System hat Vor- und Nachteile. Hierzu verweise ich auch auf den Artikel Kentico Headless CMS.