Schwebebahnlauf 2017

Geschrieben von Joel Lusch veröffentlich am in der Kategorie Aus dem Kern
Nass oder nicht nass, das ist hier die Frage.

Am 2. Juli war es wieder soweit. Der Schwebebahnlauf fand wieder statt und schon im Vorfeld bekam man durch die Medien mit, dass die Beteiligung dieses Jahr mit insgesamt 8919 noch höher sein sollte als in den Vorjahren.

Auch das netzkern RAZOR Team war wieder mit insgesamt 29 Läufern vertreten.

 

Das Läuferdorf

Im Läuferdorf an Zelt 39 trafen sich alle laufenden und anfeuernden Kernkräfte, Familienmitglieder und Freunde und hofften darauf, dass der Regen endlich versiegte, der bereits seit Stunden über das Tal zog. Im Zelt oder unter den zahlreichen Schirmen konnten dann auch bald die T-Shirts und Schuhe mit Startnummer und Zeittracker bestückt werden. Nicht fehlen durfte natürlich das alljährliche Gruppenfoto, also alle bitte recht freundlich :D.

 

netzkern Schwebebahnlauf 2017

 

Je näher die Uhr gegen 15:30 Uhr ging, desto hibbeliger wurden die Menschen im Läuferdorf. Die MP3-Player für den Lauf wurde vorbereitet, die Schnürsenkel und der Sitz der Kleidung überprüft, erleichtert feststellend, dass der Regen pünktlich zum Lauf aufgehört hatte.

 

Kurz vorm Start

Um ca. 15:15 machte sich dann die kleine grüne netzkerntraube auf den Weg in die Startbereiche. Die ganz fitten von uns suchten den blauen Bereich auf, die meisten entschieden sich dann doch eher für die hinteren Bereiche.

 

 

Nun sollte es bald losgehen. Durch die Masse an Menschen wurden die Läufer in Intervallen auf die Strecke gelassen. "10, 9, 8 (...) und loooos!" Der Countdown und der Konfettiregen rückten immer näher und schließlich ging es für mich und viele andere ins Rennen.

 

Der Weg ist das Ziel

Vorbei am Polizeipräsidium, vorbei am Pizza-Lieferanten, der sich grinsend seinen Weg durch die Läufermenge bahnte (hach diese Versuchung) bis zur Wende an der Kreuzung beim Wickülerpark, bei der eine Getränkestation für die nötige Erfrischung sorgte. Am Streckenrand feuerten Groß und Klein die Läufer an und verbreiteten gute Laune. Besonders auf den letzten Metern gaben die Leute richtig Gas und die Kinder streckten einem ihre Hände zum abklatschen entgegen.

Da war sie: Die Ziellinie. Von dem einem oder anderen sehnlichst erwartet ;).

Hinter der Linie gab es dann für jeden eine schöne Medaille, verschiedene Getränke und Obst zur Stärkung.

 

Nach dem Rennen

Zurück im Läuferdorf berichtete man sich gegenseitig von seinen Eindrücken, wechselte noch das ein oder andere Wort, erfuhr seine Laufzeit oder zog sich um.

Nach und nach löste sich dann die Gruppe auf, bevor dann monsunartiger Regen anfing.

Alles in allem war es ein wirklich schöner Schwebebahnlauf.

 

Das Beste kommt zum Schluss

Danke an netzkern für die Möglichkeit jedes Jahr daran teilnehmen zu können, danke an alle die an der Organisation unserer Teilnahme beteiligt waren und danke an alle LäuferInnen und lieben Menschen, die uns angefeuert haben.

Einen besonderen Dank möchte ich auch an Nico Zorn richten, der in den Wochen zuvor einen Lauftreff organisiert hatte und seine Schäfchen alle ins Trockene gebracht hat.